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Exkurs
Die Straßen der Römer


Das Straßennetz

Die Römer hatten ihr Weltreich mit einem Netz
hervorragend ausgebauter und gesicherter Straßen
überzogen (ca. 80.000 km).
Organisatorisch mit ihnen verbunden waren Rasthäuser,
Herbergen, Straßenmeistereien zur Unterhaltung der
Straßen, Wechselstationen für Pferd und Reiter und
vieles mehr.

Diese Straßen garantierten einen zuverlässigen
Gütertransport, vor allem aber schnelle
Nachrichtenübermittlung und Truppenbewegungen.


Der Straßenbau
Kennzeichnend für die Straßen der Römer waren meist
kilometerlange, schnurgerade Strecken,
mit denen immer die kürzeste Verbindung zwischen
wichtigen Städten gesucht wurde. Sie waren 6 bis 7 m breit,
mit einer gewölbten Fahrbahn, die zu den Seiten hin abfiel.

Ein Straßengraben auf beiden Seiten sorgte für die
Entwässerung. Für den Bau wurde das Material verwendet,
das vor Ort zu finden war (Steine, Schotter, Holz).

Durch den Landkreis Fürstenfeldbruck zieht sich auf einer
Länge von 20 km eine solche Römerstraße. Sie ist Teilstück
der wichtigen Querverbindung von Augsburg nach Salzburg
und wurde ca. im Jahre 50 n. Chr. erbaut. Sie trägt heute
die Bezeichnung VIA JULIA.        (Klick auf die Bilder zur Vergrößerung)

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(S.3) Dank an den Historischen Verein "Arbeitskreis
für Vor- und Frühgeschichte"  für sein großes Engangement
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