Willibald-Ritt

Willibald-Ritt

Historie und Willibald-Ritt

Historie

Im Jahre 1712 kam ein großes Unglück über die Jesenwanger Gegend: Eine tödliche Seuche wütete hauptsächlich unter den Pferden. Die Bürger des Ortes baten in Ihrer Not den Heiligen Willibald um Hilfe. Sie „verlobten“ sich, wie es heißt, mit ihm. Es ist überliefert, dass durch dieses Gelöbnis in Jesenwang kein einziges Tier der Seuche zum Opfer fiel. Seitdem findet einmal jährlich – in der Zeit um den 07. Juli (Todestag) – in Jesenwang der Willibald-Ritt statt.

In feierlicher Prozession ziehen mehr als dreihundert Pferde vom Gemeinschaftshaus, im Westen Jesenwangs, vorbei an der Pfarrkirche über die Römerstaße zur Willibald-Kirche, die in freier Landschaft vor dem Ort liegt.

Willibald-Ritt

An der Spitze des Zuges reitet die Geistlichkeit auf den Schimmeln. An der Willibald-Kirche empfangen die festlich geschmückten Pferde und anderen Tiere den kirchlichen Segen und reiten durch die Kirche hindurch. Die Gespanne fahren um die Kirche herum.

Dieses festliche Ereignis wird in jedem Jahr von tausenden von Zuschauern begleitet. Der Festzug kann auf der ganzen Strecke vom Gemeinschaftshaus bis zur Kirche am Straßenrand sehr gut beobachtet werden.

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Im Kastanienhain vor der Kirche werden während des ganzen Tages Essen und Getränke angeboten, so dass Teilnehmer und Zuschauer gestärkt den Nachhauseweg antreten können. Hier kann man auch die Pferde und Gespanne nach dem Ritt in Ruhe betrachten.

Impressionen der letzten Willibald-Ritte stehen unter dem Menüpunkt Archiv“ zur Verfügung!